Der geplante Kirchenneubau

Umsetzung der Planungen bis auf weiteres nicht absehbar

Fast sechs Jahrzehnte lang prägte die Corvinuskirche mit ihrem Glockenturm das Eckgrundstück an der Moorhoffstraße; fünf Jahrzehnte lang diente sie der evangelischen Kirchengemeinde als geistliches Zentrum, bis sie auf Anordnung Kirche leitender Gremien entwidmet und aufgegeben wurde.

Im Laufe des Jahres 2021 wurde das gesamte Grundstück geräumt, um Platz für den Neubau eines Gemeindezentrums und einer Kindertagesstätte zu schaffen. Insbesondere die Niederlegung des Turms mittels Sprengung am 4. Dezember 2021 hat dabei für besonderes Aufsehen gesorgt und viele Gemeindeglieder persönlich berührt.

Zu dem Zeitpunkt waren die Planungen für den Neubau bereits weit fortgeschritten. Der Bauantrag war genehmigt. Als kurz vor Ende der Arbeiten zur Baufeldfreimachung die Ausschreibungsergebnisse vorlagen, zeigte sich, dass eine Umsetzung des Projektes aufgrund der dramatischen Kostenexplosion im Bauwesen nicht finanzierbar ist. Da sich diese Entwicklung im Laufe des Jahres 2022 durch den Krieg in der Ukraine deutlich zugespitzt hat, sah der Kirchenvorstand sich schließlich gezwungen, von den bisherigen Planungen Abstand zu nehmen.

Seit März 2022 steht der "Auf-Bau-Wagen" auf dem Baugrundstück als Symbol dafür, dass die ungewisse Gebäudesituation keineswegs das Ende kirchlicher Präsenz in Stöcken bedeutet. Davon zeugen auch die übrigen Seiten dieser Homepage.

Foto: Gerd Peter

So sollte der Neubau aussehen

Der Entwurf der Architekten Hübotter-Stürken-Dimitrova ging als Sieger aus einem Architektenwettbewerbs hervor.