Herzlich willkommen!

Losung Samstag, 28. November 2020

Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

Jesaja 66,13

"Hoffnungslicht?" Auf dem Stöckener Markt!

"In dunkler Zeit verschenken wir Lichter der Hoffnung", erläutert Diakon Johannes Meyer die Aktion Hoffnungslicht, die am Dienstag vor Totensonntag auf dem Stöckener Markt eröffnet wurde. Gemeinsam mit Pastorin Charbonnier und Pastor Peter verschenkte er selbst gefertigte Glaslaternen und Segenskarten an Passanten.

Erstauntes Fragen: "Wie jetzt - wirklich umsonst?" und freudiger Dank: "Das find ich klasse! Darüber freue ich mich sehr!" Das waren die häufigsten Reaktionen der Beschenkten, unter denen sich u.a. Mütter mit kleinen Kindern, Senioren und auch Jugendliche fanden.

"Viele verspüren die Einschränkungen des erneuten Lockdowns als besonders belastend. Dem möchten wir mit unserer Aktion ein kleines Zeichen der Nähe und der Solidarität entgegensetzen. Wenn wir damit dazu beitragen können, dass Menschen ein wenig Freude empfinden, soll uns das nur recht sein." So begründen Pastorin Charbonnier und Pastor Peter das neue Angebot.

"Ich finde das toll. Wenn ich mithelfen kann, bin ich nächsten Dienstag gern dabei!" Mit diesen Worten bietet eine Passantin aus Herrenhausen spontan ihre Hilfe an. Na, wenn das keine Hoffnung macht ...

Fortsetzung ist an den kommenden Dienstagen, immer zwischen 16.30 und 17.30 Uhr.

 

Bild der Woche

Herzlich willkommen bei der Ev.-luth. Kirchengemeinde Ledeburg-Stöcken in Hannover

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Stöbern auf diesen Seiten, beim Kennenlernen unserer Kirchengemeinde.

Aktuelle Informationen stellen wir Ihnen auch unter https://ev-luth-kirchengemeinde-ledeburg-stoecken.wir-e.de bereit.

Wir sind aber überzeugt: Nichts ersetzt das persönliche Gespräch!
Sprechen Sie uns an, wir nehmen uns gern Zeit für Sie.

_____________________________________________________________

Übers Danken

Von Pastorin Annette Charbonnier

Manche machen es mit großer Begeisterung und überschwänglich, anderen bleibt es im Halse stecken, einige verzichten ganz darauf, halten es für überflüssig, wieder andere tun es leise und höflich. Das kleine Wörtchen „Danke“ hat einen ganz unterschiedlichen Platz im Leben.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich zu Hause als Kind immer wieder angehalten wurde: „Und vergiss nicht, immer schön Danke zu sagen.“ Gar nicht so einfach, wenn das Geschenk nicht das erwünschte ist, weil nur dem Bruder die Zartbitter-Schokolade schmeckt … Und doch habe ich irgendwie die Zuneigung der Tante gespürt, die uns eine Freude machen wollte.
Danke sagen – eine Pflichtübung zuweilen, schade wenn es dabei bleibt. Danke“, das kann ja auch Ausdruck einer ganzen Lebenseinstellung sein. Manche Menschen führen Danke-Tagebücher, doch anderen geht es komplett gegeben den Strich: „Danke sagen? Wem wohl und wozu? Mir hat niemand etwas im Leben geschenkt! Alles habe ich mir selbst erarbeitet, ich
bin niemandem etwas schuldig.“ Dabei sind dankbare Menschen Untersuchungen zufolge die glücklicheren Menschen. Warum ist es dann mit dem Danken manchmal so schwer? Vielleicht liegt es daran, dass jeder
echte, ehrliche, nicht nur dahingesagte Dank auch ein Eingeständnis der eigenen Ohnmacht und Abhängigkeit ist und uns vor Augen führt, dass so vieles in unserem Leben gar nicht selbstverständlich ist und wir kein Anrecht darauf haben: Ich brauche andere, die kompetente Handwerkerin, den aufmerksamen Pfleger, meine Freunde und Familie, die mich mit meinen Launen aushalten. Vielleicht habe ich mir im Leben vieles selbst erarbeitet, aber das Leben selbst kann ich mir nicht machen, auch nicht meine Lebenskraft und Energie, meine hoffentlich manchmal guten Ideen, ebenso wenig wie die Liebe meiner Lieben, das Leben in einem freien, demokratischen Land, die Fähigkeit, mich überhaupt freuen zu können und so vieles mehr. Minutenglück und Alltags-Wunder, unverdiente Geschenke, von denen ich jeden Tag lebe (was nicht ausschließt, dass ich mich zum Teil kräftig für sie ins Zeug legen muss, Wunder können ziemlich viel Arbeit machen, man denke nur an die eigenen Kinder …).

Im Neuen Testament gibt es eine Geschichte, die von zehn kranken Männern erzählt. Sie alle werden gesund, aber nur einer kommt zurück zu Jesus, dankt und lobt Gott. Alle anderen neun sind undankbare Gesellen? Ich stelle sie mir eher als Menschen vor, die auf keinen Fall daran erinnert werden wollen, wie abhängig sie sind. Nur der eine empfindet es nicht als Zumutung, sondern als Befreiung: Gott hat mir geholfen, wo ich es nicht konnte. Was für eine wundervolle Sache und Hoffnung auch für alles, was mir das Leben noch bereithalten wird, selbst dann, wenn es nicht immer meinen Wünschen entspricht …

Ich will es üben, bis es von der Zunge ins Herz rutscht und wieder zurück, auch und gerade in unseren schwierigen Zeiten: Danke, Gott!

So schön, schön war die Zeit! … – Abschied von Marvin Kalberlah

Foto: Wolfgang Schattler

Nach achtjähriger Mitarbeit im Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Ledeburg-Stöcken, davon drei Jahre als Vorsitzender, hat Marvin Kalberlah im Mai 2020 sein Amt niedergelegt, da er berufsbedingt nach München gezogen ist.

Als er 2012 in den Kirchenvorstand gewählt wurde, war er mit seinen damals 18 Lenzen der jüngste Kirchenvorsteher in der gesamten Hannoverschen Landeskirche. Das hinderte ihn keineswegs daran, von Beginn an voller Elan im Leitungsgremium seiner Heimatkirchengemeinde mitzuwirken. Doch damit nicht genug: Als in der Mitte der Wahlperiode der KV-Vorsitz vakant wurde, fand Marvin Kalberlah sich schließlich als einziger dazu bereit, diesen Posten zu besetzen. In diese Zeit fielen wichtige Verhandlungen mit dem Landeskirchenamt und anderen Behörden über den künftigen Standort der Kirchengemeinde. Es ist im Wesentlichen sein Verdienst, dass die Auslobung des Architektenwettbewerbs mittlerweile abgeschlossen ist und der Neubau eines Gemeindezentrums und einer Kindertagesstätte nun in greifbare Nähe rückt. Es war überaus beeindruckend zu erleben, mit welcher Klarheit, Zielstrebigkeit und Überzeugungskraft er in den Verhandlungen und Gesprächen die Interessen der Kirchengemeinde vertreten hat.

In den letzten zwei Jahren hat Marvin Kalberlah als berufenes Mitglied im KV als stellvertretender Vorsitzender mitgewirkt. Wenn er uns nun verlässt, werden uns nicht nur seine enorme Einsatzbereitschaft und fachliche Kompetenz fehlen, sondern auch sein jugendlicher Schwung, seine ansteckende Fröhlichkeit und seine unerschütterliche Zuversicht.

Herzlichen Dank für alles, Marvin! Dir und Deiner lieben Frau wünschen wir für Euren weiteren Weg Gottes reichen Segen. Und wir hoffen, dass wir Euch oft hier wiedersehen - spätestens zur Einweihung des neuen Kirchenzentrums!

Der Kirchenvorstand

Für Sie da

Pastor Gerd Peter
Mobil: 0172 3859573

Für Sie da

Pastorin Annette Charbonnier
Tel.: 0511 79095069

Gemeindebüro Bodelschwinghkirche

Unser Gemeindebüro ist für Sie geöffnet:
mo, di, do von 10.30 bis 12.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Meyenfeldstr. 1
30419 Hannover
Tel.: 0511 792713
Fax: 0511 794653

Termine

Gottesdienste im Seniorenheim

Es gibt keine Termine.

Unsere Sponsoren

Die Nutzung eines Fahrzeugs zur Personenbeförderung ist uns durch die großzügige Unterstützung hiesiger Unternehmen möglich. Ihnen gilt unser besonderer Dank.